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Der Verein bietet ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Sparten und an Training. Wer in unser Training reinschnuppern, oder sich die einzelnen Sparten anschauen möchte, ist herzlich willkommen. Wann das jeweilige Training stattfindet, ist unter Training nachzuschauen. Auf dieser Seite möchte wir die einzelnen Sparten vorstellen.

 

 


Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, eine gute Begleithundausbildung mit der damit verbundenen Sozialisierung nicht nur für Vereinsmitglieder anzubieten. Dabei steht nicht unbedingt im Vordergrund, dass die Hunde die Begleithundprüfung BH-VT ablegen. Ziel ist vielmehr, sie auf die Umwelteinflüsse vorzubereiten. Sie sollen in den Situationen des täglichen Lebens, wie im Straßenverkehr und im Umgang mit Menschen und anderen Tieren gelassen reagieren und leicht zu führen sein. Jeder Hundeführer sollte eine solche Ausbildung, unter fachlicher Anleitung, mit seinem Hund durchlaufen und zwar nicht erst dann, wenn Probleme auftreten. Wer mit seinem Hund ernsthaft eine Hundesportart betreiben will, kommt an der Begleithundprüfung BH-VT des DVG nicht vorbei. Das ist so etwas wie ein Hundeabitur. Erst nach abgelegter Prüfung darf man an Turnieren in den einzelnen Disziplinen teilnehmen. Wir bieten die Vorbereitungskurse für diese Prüfung an und führen 2x im Jahr (Frühjahr und Herbst) eine Prüfung durch. Neben dem gezielten Begleithundetraining bietet der Verein allerdings auch "normale" Unterordnung an. In diesen Stunden wird ebenfalls der Gehorsam des Hundes trainiert, allerdings nicht so gezielt auf die Prüfung.
 

       
 

 

 

Die noch recht junge Sportart "Agility" nimmt auch in unserem Verein ständig an Beliebtheit zu. Das spannende an ihr ist, dass es um eine echte Teamleistung geht. Das bezieht sich nicht nur auf den Hundeführer und seinen Hund, sondern auch auf die Kooperation der einzelnen Teammitglieder untereinander.
Den idealen Einstieg in den Agilitysport findet man, wenn der Hund die Welpenzeit hinter sich gebracht hat und über einen gewissen Grundgehorsam verfügt. Aber auch ältere Hunde können noch viel Spaß und Erfolg beim Agility haben. Natürlich müssen die gesundheitlichen Voraussetzungen gegeben sein, da die Belastungen für die Gelenke nicht unterschätzt werden dürfen. In jedem Fall muss vor einem Trainingsbeginn Rücksprache mit dem Tierarzt genommen werden, da die Belastbarkeit von Hund zu Hund unterschiedlich zu beurteilen ist. Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, sollte man einfach einmal ausprobieren, ob Agility das Richtige für Hund und Frauchen / Herrchen ist. Dazu besteht in unseren Anfängergruppen Gelegenheit. Es zeigt sich dann sehr schnell, ob es beiden Spaß macht oder es vielleicht sinnvoller ist mit dem Hund eine andere Disziplin zu wählen, wo seine individuellen Fähigkeiten besser genutzt werden können. Unsere Trainerinnen und Trainer stehen bei der Entscheidungsfindung mit Rat und Tat zur Seite.
Hat man sich für Agility entschieden, lernen die Hunde zunächst die einzelnen Geräte kennen, die dann schrittweise miteinander, zu einfachen Parcours, kombiniert werden. Kennen Hundeführer und Hund die einzelnen Geräte, geht es darum sich die, für das Team, optimale "Führtechnik" zu erarbeiten. Das Verhalten des Hundeführers und des Hundes müssen hier in Einklang gebracht werden, damit der Hundeführer den Hund möglichst fehlerlos und in kurzer Zeit durch den Parcours führt. Natürlich gibt es bestimmte Grundprinzipien, unterschiedliche Arten sich zu drehen sowie Kommandos und Körperzeichen die von den erfahrenen Sportlern und Trainern an den Nachwuchs weitergegeben werden. Jedes Team wird jedoch im Laufe der Zeit seinen eigenen, individuellen Stil finden. Gerade dadurch wird dieser Sport für die Sportler und Zuschauer in gleichem Maße interessant. Es erfordert viel Geduld, Liebe und Verständnis für den Hund, bis man so weit ist, auf einem Turnier starten zu können und sich mit anderen Teams zu messen.
Also, nur Mut, es lohnt sich!
 

       


„Obedience for ambitous“... unter dem Motto wird bei uns im Verein Obedience trainiert.
Ganz im Vordergrund steht dabei das freudige und präzise Lernen der einzelnen Obediencelektionen. Hund und Hundeführer lernen im Training gleichermaßen auf Feinheiten zu achten, wobei es wichtig ist den Hund für kleinste Fortschritte zu belohnen um so das Gesamtziel zu erreichen. Ein bisschen einen Hang zur Perfektion braucht man für diese Sportart schon, denn kleine Abweichungen von der vorgeschriebenen Ausführung geben in einer Prüfung bereits Punktabzug. Aber wer einmal gesehen hat, mit welcher Freude und Motivation ein guter Obedience-Hund laufen kann, der ist einfach fasziniert. Wer also Spaß daran hat, mit seinem Hund regelmäßig Obedience zu trainieren ist bei uns gern gesehen. Ansprechpartner findet ihr während unserer Trainingsstunden auf dem Hundeplatz."Obedience" (zu deutsch: "Unterordnung" / "Gehorsam") ist eine Hundesportart, die ihren Ursprung in England hat.
Erst seit Mitte 2002 ist die Ausübung von Obedience in Deutschland durch eine eigene Prüfungsordnung geregelt. Vorher haben die Obediencebegeister-ten nach Regeln aus dem Ausland trainiert. Das faszinierende an Obedience ist die Perfektion, mit der der Hund die ihm gestellten Aufgaben erledigen soll. Der Spielraum bei den einzelnen Übungen ist sehr klein gehalten, so dass kleinste Abweichungen direkt zum Punktabzug führen. Obedience erfordert daher ein hohes Maß an Konzentration von Hund und Hundeführer. In kleinen Schritten lernt der Hund die einzelnen Übungen, die dann später zu einer ganzen Übung zusammengefügt werden. In einer Prüfung muss das Mensch-Hund-Team 11 einzelne Unterordnungsübungen wie suchen, apportieren, bei Fuß gehen etc. nacheinander abarbeiten. Der Leistungsrichter bewertet dann die Arbeitsfreude des Hundes, die Präzision der ausgeführten Arbeiten und die Hilfen des Hundführers.
 

         


Den Turnierhundesport gibt es schon seit über 30 Jahren und es ist die Älteste der modernen Hundesportarten. Ausgeübt wird der Turnierhundesport vor allem auf deutschen Hundeplätzen, die dem DVG/dhv angehören. Der Turnierhundesport erfreut sich, gerade in unserer Gegend, zunehmender Beliebtheit. Beim Turnierhundesport bilden Mensch und Hund ein eingespieltes Team.
THS ist Schnelligkeit, Teamarbeit, Ausdauer und Harmonie in Perfektion. Im allgemeinen kann man sagen, dass Turnierhundesport das abarbeiten von Hindernissen, wie Wand, Hürden, Steg, Treppe usw., ist. Jedoch ist es mehr als nur neben dem Hund herzulaufen, was viele meinen, denn der Turnierhundesport verlangt auch dem Besitzer einiges an Sportlichkeit ab, wenn dieser Sport als Leistungssport betrieben werden will. Wer allerdings den Turnierhundesport (THS) "nur" als Freizeitsport betreiben will, kann auch alles lockerer angehen lassen und es kommt auch dann nicht so sehr auf Schnelligkeit und Fitness an, denn THS ist vor allem Spaß mit dem Hund!
Es gibt viele verschiedene Disziplinen, wie z.B. Geländelauf 2000 und 5000 Meter (Joggen mit dem Hund) oder den anspruchsvollen Vierkampf, bei dem sich das Team Mensch/Hund in 4 Disziplinen beweisen und auch eine Unterordnung zeigen muss . Es ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei!
 



 

VPG (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) wurde früher Schutzhundesport genannt. Die Wiege der heutigen Hundesportvereine war Anfang des vorigen Jahrhunderts das Polizeihundewesen. Vor allem im Training, bedingt durch neue, artgerechte Ausbildungsmethoden, bekam dieser eine sportliche Note. Besonders geeignet für diesen Sportzweig sind die Gebrauchshunderassen.
In den drei Disziplinen der Vielseitigkeitsprüfung – Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst – steht die Vielseitigkeit des Hundes im Mittelpunkt. Die Ausbildung eines Hundes erfordert viel Zeit, kynologischen Sachverstand, Bescheidwissen um Verhaltensweisen der Hunde, Selbstdisziplin, Geduld, Einfühlungsvermögen und Verantwortung.
Als erste Disziplin der Vielseitigkeitsprüfung ist die Fährtenarbeit. Der Hund muss in einem Gelände (z.B. Acker oder Wiese) durch den Einsatz seines Geruchsinnes eine Fährte aufnehmen und Verfolgen und dabei Gegenstände finden und den erfolgreichen Fund seinem HundeführerIn durch entsprechendes Verhalten anzeigen. Die zweite Sparte ist die Unterordnung oder Gehorsam. Dies ist die Grundlage für die gesamte Ausbildung eines Hundes. Im Training wird vom Hundeführer hoher körperlicher Einsatz verlangt, denn was in Perfektion so ruhig und leicht erscheint, erfordert im Übungsstadium außerordentliche Konzentration und Fitness. Nur wenn alle seine Sinne gefordert sind und seine Interessen berücksichtigt werden, steht am Ende die korrekte und spielerisch leicht aussehende Ausführung der Übungen wie Freifolge, Abrufen, Hinsetzen, Hinlegen, Bringen eines Gegenstandes auf ebener Erde und über Hürde und Schrägwand. Die dritte Disziplin Schutzdienst kann auch als Gehorsam des Hundes in Grenzfällen bezeichnet werden. Der Hund wird sehr stark belastet, da er aus Reizsituationen sofort wieder zurück in das gehorsame Verhalten gerufen wird. Diese Überprüfung stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes. Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen. Für die Leistungsfähigkeit eines gut veranlagten Hundes ist in dieser Sparte die sachgerechte Ausbildung unter guter Zusammenarbeit zwischen HundefüherIn, ÜbungsleiterIn und Schutzdiensthelfer ausschlaggebend. Weitere Übungen in dieser Abteilung bestehen u.a. aus den "Revieren", d.h. der Suche nach einem Helfer im Zickzack über den Hundeplatz und den dort aufgestellten 6 Verstecken. Hat der Hund den Helfer hinter einem der Verstecke gefunden, soll er ihn "Stellen und Verbellen". Das bedeutet, daß der Hund vor dem Helfer sitzt, und das Auffinden seinem Hundeführer durch anhaltendes Bellen anzeigt. Weitere Übungen im Schutzdienst ist das Verhindern einer Flucht des Helfers u.a. auf eine lange Distanz und unter Belastung ebenso wie der Seiten- und der Rückentransport, bei dem der Hund und sein Halter zusammen mit dem Helfer über den Platz gehen, ohne das der Hund den Helfer belästigt. Die Prüfungen können in den nationalen Prüfungsstufen VPG1, 2 und 3 sowie der internationalen Prüfungsordnung IPO1, 2 und 3 abgelegt werden.
 

         



Hunde mit einem besonders gutem „Näschen“ eignen sich besonders für die Fährtenhundeausbildung. Bei der Fährtenarbeit muss der Hund in einem Gelände durch den Einsatz seines Geruchsinnes Gegenstände finden und den erfolgreichen Fund seinem Hundeführer durch entsprechendes Verhalten anzeigen. Bei dem Einstieg in die Fährtenarbeit wird die angeborene Fähigkeit eine Spur mit der Nase zu verfolgen genutzt. In der weiteren Ausbildung lernt der Hund auf das Hörzeichen „Such“ die von seinem/seiner Hundeführer/in gelegten Spur so weit zu verfolgen, bis er am Ende seine Belohnung erhält. Zertretene Gräser, Kleinstlebewesen und die verletzte Ackerkrume strömen Gerüche aus, die der Hund mit seiner feinen Nase aufnehmen und von dem andersgearteten Geruch der Umgebung unterscheiden kann. Dieser Fährte lernt der Hund zu folgen. Zunächst geradeaus, aber dann mit steigender Schwierigkeit auch mit Bögen sowie rechten und spitzen Winkeln. Das ganz dann auf unterschiedlichem Gelände bzw. mit Geländewechseln auf der Fährte.
Die Ausbildung findet nicht auf dem Hundeplatz statt, sondern in der freien Natur, wie z.B. auf Wiesen oder Äckern.
Die Fährtenhundeprüfung (Stufen FH1, FH2, IPO-FH) besteht darin, eine fast 2 km lange Spur, die 3 Stunden zuvor gelegt wurde auf wechselndem Gelände nach Gegenständen abzusuchen.
Das Fährtentraining wird dieses Jahr erneut in unserem Verein angeboten. Wann das der Fall sein wird, wird unter Aktuelles zu finden sein.
 


 

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